Meine Geschichte und Philosophie
Ich bin Nicole – pferdeverrückt, neugierig und immer auf der Suche nach dem „Warum“.
Pferde begleiten mich, seit ich denken kann. Vieles in meinem Leben kam und ging – die Pferde sind geblieben und waren immer ein wichtiger Teil meines Lebens.
Schon in jungen Jahren habe ich begonnen, Dinge zu hinterfragen. Warum reiten wir auf diese Weise? Warum soll eine bestimmte Hilfe genau so gegeben werden? Und vor allem: Was bewirkt das eigentlich im Pferd?
Auf meine Fragen bekam ich von Reitlehrern jedoch häufig nur ein: „Weil man das so macht.“
Was mir fehlte, waren nachvollziehbare Erklärungen, Verständnis und ein Blick auf die Zusammenhänge.
Also begann meine Suche nach einem Reiten, das für mich verständlich, sinnvoll und für das Pferd zufriedenstellend ist.
Mein Weg
Diese Suche führte mich durch verschiedene Reitweisen und Trainingsansätze. Über viele Jahre bin ich selbst gar nicht mehr geritten. Nicht zuletzt aufgrund meines zeitweise sehr hohen Körpergewichts konzentrierte ich mich stattdessen intensiv auf die Arbeit vom Boden.
In dieser Zeit habe ich mich besonders und reitweisenübergreifend mit der Schiefe des Pferdes beschäftigt. Dabei wurde mir immer deutlicher, wie wichtig es ist, das Pferd als Ganzes zu betrachten und Training nicht nach einem starren System auszurichten.
Heute sind mein Pferd Nocona und ich in der klassischen Reitkunst zuhause. Gleichzeitig bleibt mein Training reitweisenübergreifend und orientiert sich vor allem an einem Ziel:
Das Pferd gesund, körperlich wie mental ausgeglichen und langfristig leistungsfähig zu erhalten.
Was mich heute antreibt
Ich möchte Zusammenhänge verstehen – und dieses Wissen verständlich weitergeben. Dabei geht es für mich nicht darum, die eine richtige Reitweise zu finden, sondern darum, gemeinsam mit dem Pferd einen sinnvollen und gesunderhaltenden Weg zu entwickeln.
Aktuell investiere ich viel Zeit in Fort- und Weiterbildungen, um mein Wissen weiter zu vertiefen. Mein Ziel ist es, ab Frühjahr 2027 Pferde mit Asthma und ihre Besitzer ganzheitlich zu begleiten und zu unterstützen.
Denn ich bin überzeugt:
Gutes Training beginnt dort, wo wir anfangen, wirklich hinzuschauen, Fragen zu stellen und unser Pferd als Individuum zu verstehen.

